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| Bilder | 25.11.2007 |
| Bilder vom Cäciliensonntag |
| Bilder | 11.11.2007 |
| Bilder vom Konzert und der Erstkommunion im April. |
| Bilder | 10.11.2007 |
| Die offiziellen Bilder vom Wettbewerb für Musikkapellen beim 18. Bezirksmusikfest des VSM Bezirk Bozen. |
| Letzte Aktualisierung: 25.08.2008 |
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© 2002-08 MK Oberinn
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Die Kriegszeiten
Während und kurz nach dem Ersten Weltkrieg kam es wegen der
Kriegswirren auch bei der Musikkapelle von Oberinn zu einer zeitweiligen Einstellung der
Probentätigkeit.
Noch in den 20er Jahren wurde ausschließlich mit dem
Notenmaterial der österreichischen Militärkapellen geprobt. Diese Stücke waren
sehr schwierig und mußten so lange geprobt werden, bis alle Musikanten sie fast
auswendig konnten. Erst später bekam die Kapelle durch Herrn Lösch aus der Meraner
Gegend angepasstere Musikstücke. Herr Lösch hielt sich in den zwanziger Jahren in
Oberbozen auf, wo er auch die dortige Musikkapelle gründete. Um sich etwas
dazuzuverdienen, kam er auch nach Oberinn um Jungmusiker auszubilden.
Franz Oberrauch konnte mit Hilfe der leichteren Musikstücke
mit der Kapelle einen großen Schritt nach vorne machen. Um das musikalische
Können zu unterstreichen, wurde erstmals eine Tracht angezogen, welche
von der ehemaligen Schützenkompanie stammte und von dieser nicht mehr
gebraucht wurde. Geprobt wurde damals am Sonntag nachmittag im Probelokal,
welches im Schulgebäude untergebracht war und die jüngeren Musikanten
trafen sich sogar unter der Woche, wenn auch manchmal mehr zur Unterhaltung
als zur musikalischen Weiterbildung.
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Die Musikkapelle im Jahre 1936
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Die Musikkapelle kurz nach Ende
des Zweiten Weltkrieges
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1931 kam es zu Unruhen in der Kapelle als die Jungmusikaten für
das Platzkonzert am Erstkommunionssonntag alles herrichteten, die Älteren aber beim
Konzert im Stich ließen. Diese ärgerten sich so sehr darüber,
dass sie aus der Musikkapelle austraten.
Während des zweiten Weltkrieges war die Kapelle, wenn auch
eingeschränkt, immer aktiv. Die Not, welche auch in der Kapelle vorherrschte, versuchte
man mit dem "Neujahranwünschen" zu lindern. Dabei zogen die
Musikanten von Haus zu Haus, in der Hoffnung für ihre musikalischen
Glückwünsche ein kleines Entgeld zu bekommen. Obgleich die Bevölkerung
am Anfang nicht recht spendierfreudig war, stellte sich dieser Brauch recht
bald als Haupteinnahmequelle der Kapelle dar.
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